FIFA 19: Ronaldo-Wechsel stellt EA Sports vor Probleme

In dieser Woche wurde bekannt gegeben, dass der portugiesische Nationalspieler Cristiano Ronaldo im Sommer seinen Verein wechseln wird. Das schafft vor allem für EA Sports FIFA 19 Probleme.

Als ich das letzte Mal 100 Euro auf dem Konto hatte, wusste ich gar nicht, wohin mit all dem Geld. Und ich war traurig, als ich aus dem Traum wieder erwacht bin. Juventus Turin dagegen nimmt diese Summe (plus Spesen und anderer gebühren) in die Hand, um sich Cristiano Ronaldo für eine Summe zu kaufen, die noch nie ein Verein für einen Spieler ausgegeben hat, der schon über 30 Jahre alt ist. Gleichzeitig ist es der teuerste Transfer der italienischen Liga aller Zeiten. Ja, CR7, wie Cristiano Ronaldo von seinen Fans gerne genannt wird, verlässt Real Madrid im Alter von 33 Jahren und heuert bei einem Verein an, der 2006 noch wegen Manipulationsvorwürfen in die zweite Liga zwangsversetzt wurde. Abseits der tatsächlichen Fußballwelt gerät durch diesen Wechsel aber auch die digitale Welt in Aufruhr. Vor allem die Fans und Entwickler von FIFA 19 haben jetzt einige Fragezeichen über ihren Köpfen.

Was wird aus The Journey in FIFA 19?

Grund ist die Tatsache, dass Cristiano Ronaldo das Cover der kommenden Fußballsimulation FIFA 19 zieren wird. Bisheriges Werbematerial zeigt den Fußballstar dabei logischerweise in seinem Madrid-Trikot. Auch in Trailern und auf dem Cover ist der Portugiese im Dress der Königlichen zu sehen. Das alles stellt für EA Sports, die Entwickler von FIFA 19, noch kein so großes Problem dar. Es müssten lediglich Lizenzdeals überprüft und ein paar Assets geändert werden. Das große Problem ist aber das Spiel selbst. FIFA 19 wird den Story-Modus The Journey um Alex Hunter abschließen. Der von den Fans geliebte fiktive Fußballer wird endlich das Ziel seiner Träume erreichen und zum spanischen Rekordmeister Real Madrid wechseln um Seite an Seite mit Cristiano Ronaldo zu spielen, der fest für diesen Modus eingeplant ist.



Blöd nur, dass EA Sports in diesem Fall eine Inakkuratesse in Kauf nehmen würde, die die Fans verärgern und sich negativ auf die Verkaufszahlen auswirken könnte. Entsprechend müssen die Macher jetzt entweder den Story-Modus umschreiben und Alex Hunter stattdessen nach Turin schicken, alles so lassen wie es ist, was die Fans verärgern könnte, oder Cristiano Ronaldo durch einen anderen Spieler von Real Madrid ersetzen. Keine dieser Lösungen ist wirklich perfekt und jede Lösung würde neue Lizenzdeals und eine neue Entwicklung mit neuen Assets bedeuten.

Noch hat sich EA Sports nicht zu dem Transfer und FIFA 19 geäußert. Fraglich bleibt daher auch, ob FIFA 19 wirklich wie geplant am 28. September 2018 für PC, Xbox One und PlayStation 4 veröffentlicht werden kann. Übrigens vorerst ohne Crossplay für die Online-Modi.

Meine Meinung: Da hat EA Sports jetzt aber ein Problem und sollte sich schnell etwas von diesen 100 Millionen Euro sichern. Gab es so einen Fall schon einmal? Ich bin gespannt auf die Lösung für FIFA 19. Was würdet ihr jetzt tun?


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