Valve: Möchte in Zukunft wieder mehr in Spiele investieren

Nach einem Fokus auf die Plattform Steam hat Computerspielgigant Valve angekündigt, in Zukunft wieder vermehrt in neue Spiele investieren zu wollen.

Der Computerspielentwickler Valve hat sich zu Beginn dieses Jahrtausends vor allem mit einer Handvoll Spielen einen Namen gemacht. Allen voran natürlich Portal, Half-Life, Counter-Strike und Left 4 Dead, allesamt Spiele, die sich auch heute noch einer großen Beliebtheit erfreuen. Dann jedoch stellte das Unternehmen seinen Fokus um und launchte Steam, eine gigantische Computerspielplattform, die nahezu jedes je veröffentlichte PC-Spiel umfasst. Selbstverständlich gehören dazu auch die Valve-eigenen Klassiker. Steam ist heute, trotz Konkurrenz durch uPlay, GOG oder Origin, die größte und bekannteste Distributionsplattform und die Zentrale eines fast jeden PC-Gamers. Nichtsdestotrotz wünschen sich viele Fans endlich ein Half-Life 3, ein Portal 3 oder einen dritten Teil irgendeines Valve-Spiels. Das letzte Spiel des Unternehmens war immerhin Dota 2 – und das vor 5 Jahren. Mittlerweile gibt es allerdings einen guten Grund, auf neue Spiele des Unternehmens zu hoffen.

Das zumindest deutete Valves Brandon Reinhart in einem Statement zur Zukunft des Unternehmens an. So gab dieser zu verstehen, dass die letzten Monate und Jahre vor allem dadurch geprägt waren, dass in Dinge investiert wurde, von denen die Nutzer oft gar nicht so viel mitbekamen. Damit ist vor allem der Kundenservice von Valve beziehungsweise Steam gemeint, der deutlich ausgebaut wurde. Laut Reinhart war dies ein großes Problem, verbunden mit einem großen Zeitinvestment. Allerdings ist für die Zukunft nun eine Rückkehr zu den Wurzeln geplant. „Wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem wir als Unternehmen wieder damit beginnen wollen, mehr in Spiele zu investieren und uns darauf zu konzentrieren“, so der Valve-Mann. Aus diesem Grund sei zuletzt auch Campo Santo übernommen worden, die Macher von Firewatch. Zudem stellte Valve jüngst das strategische Kartenspiel Artifact vor, welches in gewisser Weise an CD Projekt Reds Gwent erinnert. Ob auch die Kernmarken von Valve in Zukunft neue Spiele erhalten, bleibt allerdings abzuwarten.

Zuletzt war Valve auf der gamescom in Köln vertreten, allerdings war im Vorfeld unklar, was dort gezeigt wird. Das Unternehmen selbst genießt es bisweilen, die Fans vor allem mit Half-Life 3 zu teasen, ohne eine Entwicklung je bestätigt zu haben. Und bevor ich es vergesse: Die Entwickler sind sich der Witze der Community bewusst.

Quelle: IGN

Meine Meinung: Ich denke, wenn Valve mal einen Teil 3 veröffentlicht, wird der Hype nicht zu bremsen sein. Allerdings verlieren sie dann natürlich auch ihren Meme-Status. Neue IPs sind aber auch cool und Artifact sieht gar nicht so schlecht aus. Was erwartet ihr in Zukunft von Valve?


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