Gwent: Erstes Videomaterial und Details zu Homecoming

Nach einigen Verspätungen hat CD Projekt Red am Sonntag erstmals Videomaterial zum kommenden Projekt Homecoming für das Kartenspiel Gwent veröffentlicht. Mitsamt einigen Details.

Wie mittlerweile jedem bekannt sein dürfte, sind die Entwickler des polnischen Studios CD Projekt Red mehr oder weniger Perfektionisten. Aus diesem Grund nehmen sie sich auch viel Zeit, um zum Beispiel ein Spiel wie Cyberpunk 2077 fertigzustellen. Immerhin sollen die Fans die Qualität der Entwickler zu schätzen wissen. Aus demselben Grund wird auch kontinuierlich am Online-Kartenspiel Gwent gearbeitet, welches sich aktuell offiziell noch in der offenen Beta-Phase befindet. Nach vielen kleinen Änderungen am Spiel, welches mittlerweile kaum noch etwas mit seinem Konterpart in The Witcher 3 – Wild Hunt zu tun hat, wurde im April eine komplette Überarbeitung mitsamt vollem Release angekündigt, zu der es immer wieder kleinere Infos gab. Demnach soll Gwent innerhalb von einem halben Jahr fast vollständig neu gestaltet und ausgerichtet werden. Und da selbst die Infovideos dazu perfekt sein müssen, wurde auch der bereits für das vergangene Gwent Open angekündigte Video verschoben. Im Rahmen des Gwent Challenger am Wochenende war es jedoch endlich so weit.

Das wissen wir über Gwent Homecoming

So haben Community-Manager Pawel Burza und Lead Gameplay-Designer Michal Dobrowolski nahezu ein halbes Jahr nach der Ankündigung von Homecoming erstmals gezeigt, was die Gwent-Spieler erwarten wird. Im Video sprechen die Verantwortlichen davon, Gwent wieder ein „The Witcher-Gefühl“ zu geben und zu den Wurzeln zurückzukehren. Eine der größten Änderungen ist daher ein komplett neues Design, welches sich wieder an den Original-Designs orientiert. Zudem werden Silberkarten wegfallen und neue Bedingungen für Card-Draw, Deckbau und Mulligan festgelegt. Zu den größten Änderungen an den Karten selbst gehört aber, dass diese komplett neue Fähigkeiten haben werden, die zum Teil davon abhängen, auf welche Reihe ihr die Karte spielt. Und apropos Reihe: Auch das Spielbrett selbst hat ein großes Update erhalten. Es sieht nicht nur dreidimensional und deutlich detailreicher aus, es werden zudem nur noch zwei Reihen pro Seite existieren, wobei das Design von der gespielten Fraktion abhängig ist. Ziel des Wegfalls der Siege-Row ist es, das Spiel nicht zu kompliziert zu machen, im Bezug auf die neue Reihenmechanik. Ebenfalls neu sind Cooldowns für Karten und Reichweiten für Schadenseffekte.



Zudem sind Leader in Gwent Homecoming keine Spielkarte mehr, sondern künftig „physisch“ auf dem Spielbrett vorhanden. Je nach Leader und Coinflip wird zudem bestimmt, wie viele Karten in der Mulligan-Phase wieder ins Deck gemischt werden können. Dabei werden die ausgetauschten Karten erst ins Deck gemischt, wenn die Mulligan-Phase vorbei ist. Insgesamt können Gwent-Spieler nur noch maximal 10 Karten zu jeder Zeit auf der Hand haben. Runden mit mehr Karten oder Mill-Decks gehören somit der Vergangenheit an. Auch „Drypasses“, also ein Pass ohne eine Karte zu spielen, dürften wegfallen, da in der zweiten und dritten Runde jeweils drei neue Karten gezogen werden. Wie im Verlauf der Präsentation immer wieder betont wurde, sind alle gezeigten Inhalte und Features aber durchaus noch nicht final. Änderungen sind weiterhin möglich.

Eine wichtige Information war dem Gwent Homecoming-Video allerdings nicht zu entnehmen, nämlich wann genau das Update tatsächlich erscheinen wird. Ursprünglich wurde Homecoming für Oktober angekündigt, aber einen genauen Termin gibt es nicht. Wir sind mit Pawel Burza in Kontakt getreten um weitere Informationen zu Gwent und dem kürzlich als Standalone angekündigten Thronebreaker zu erhalten.

Quelle: CD Projekt Red

Meine Meinung: Ich war, nur aus den Erzählungen meiner Zuschauer heraus, sehr skeptisch, was das Gwent Homecoming-Video angeht. Ich hatte befürchtet, es wird sich dann gar nicht mehr wie in Witcher 3 anfühlen. Tatsächlich war ich von dem Video dann aber beeindruckt. Ich bin noch kein Freund von den zwei Rows und habe tatsächlich diverse neue Fragen, aber ich habe ein besseres Gefühl zum Spiel. Ich denke aber, dass das Spiel so noch Einsteigerunfreundlicher wird, gerade mit den Row-Mechaniken. Bereits jetzt können viele Karteneffekte überwältigend sein, wie soll das dann erst mit dem Row-System und den zahllosen Effektänderungen und neuen Mechaniken werden? Wenn ihr mehr zu meiner Homecoming-Meinung hören möchtet, schaltet doch heute zwischen 18 und 21 Uhr in meinen Stream und stellt mir eure Fragen. Bis dahin seid ihr aber gefragt: Was haltet ihr von Gwent Homecoming?


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