Fortnite-Sperrung: Nintendo und Microsoft geben Statement ab

Wer Fortnite auf seiner PlayStation 4 gespielt hat, der darf dank Sony seinen Account nicht auf die Nintendo Switch oder Microsofts Xbox übertragen. Jetzt haben sich nach Sony auch die beiden Konkurrenten zu dem Problem geäußert.

Als Fortnite diese Woche für die Ninento Switch herauskam, war die Freude vieler Fans groß. Ebenso wie die Downloadzahlen, die schnell auf zwei Millionen kletterten. Umso herber war die Enttäuschung festzustellen, dass Sony seinen Spielern immer noch kein Cross Play anbietet. Es werden sogar die auf der PlayStation 4 verwendeten Accounts rigoros für die Konkurrenzplattformen gesperrt. Gekaufte Inhalte können somit nicht übertragen werden. Wurde Fortnite zuvor auf Microsofts Xbox One oder einer anderen Plattform gezockt, kann man dies nun problemlos auf seiner Nintendo Switch fortführen. Wurde der Account jedoch auf der PS4 erstellt oder genutzt, lässt er sich nicht auf Nintendos aktuelle Plattform übertragen. Und das, obwohl Entwickler Epic Games dies durchaus vorsieht. Sony selbst schwieg sich bisher trotz Abfall der eigenen Aktien – abgesehen von einer Art Statement – zu dem Thema aus. Dasschürte den Ärger der PS4-Spieler nur umso mehr. Dafür hat die Konkurrenz klare Worte zur Situation parat.

Das sagt Microsoft zur Fortnite-Problematik

So betonten die Redmonder vor allem ihr Engagement und ihr Angebot an Sony. „Schon lange war Microsoft eine treibende Kraft, ein Plattform-übergreifendes Spielerlebnis zu fördern und damit PC-Spieler mit Mobile- und Konsolen-Spielern zu verbinden“, so Microsoft gegenüber den Kollegen von Kotaku. „Wir haben sehr eng mit Nintendo zusammen gearbeitet, um für Fortnite ein Cross-Network Play zwischen der Xbox One und der Switch zu ermöglichen. Unser Angebot an Sony, den PlayStation-Spielern dasselbe zu bieten, hat weiterhin Bestand“.

Phil Spencer sprach mit den Kollegen von Giant Bomb ebenfalls über die Fortnite-Problematik. „Wenn es nicht den Entwicklern und den Konsumenten hilft, dann empfinde ich nicht, dass es dem Gaming hilft zu wachsen”, so das Xbox-Oberhaupt. Spencer betrachtet Sonys Einstellung jedoch auch von einem anderen Blickwinkel: „Ich verstehe den Business-Aspekt und daher möchte ich andere nicht in Ihren Entscheidungen kritisieren. Sie führen ihr eigenes Unternehmen. Unser Ziel ist es, für jeden Gamer auf dem Planeten relevant und wichtig zu sein. Wenn Leute andere Konsolen kaufen und Spiele dort spielen möchten, ist das großartig, solange wir uns alle reinhängen, dieses Business für alle so lebhaft wie möglich zu gestalten.“

Quelle: Reddit

Auch Nintendo äußert sich

Nintendo of America CEO Reggie Fils-Aimé meldete sich in einem aktuellen Interview ebenfalls zur Aussperrung der Fortnite-Spieler auf der Nintendo Switch zu Wort. Er betonte vor allem den wirtschaftlichen Aspekt, spricht Sony aber nicht direkt an. „Gerechterweise gibt es drei verschiedene Dinge. Es gibt Unternehmen wie meines, welche Cross Play unterstützen und ermöglichen. Es gibt zudem Entwickler und Content-Inhaber die ebenfalls Cross Play fördern. Und dann gibt es die Inhaber anderer Plattformen, auf die ich keinen Einfluss habe. Sie treffen ihre Entscheidungen selbst. Manche unterstützen Cross Play und andere nicht“.

Quelle:Reddit

An dieser Situation wird sich wohl für die Fortnite-Spieler alsbald nichts ändern. Vor allem, da Sony sich weiter quer stellt und nicht bereit ist, seinen Spielern eine Cross Play-Spielerfahrung mit Xbox- und Switch-Spielern zu ermöglichen.

Quelle: MCVUK

Meine Meinung: Ich kann mit Fortnite zwar nichts anfangen, finde es aber blöd, dass Sony die Spieler einfach aussperrt. Seid ihr auch von der Fortnite-Sperre betroffen?

2 Replies to “Fortnite-Sperrung: Nintendo und Microsoft geben Statement ab”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.